Über Taekwondo

Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und setzt sich aus drei Wörtern zusammen:
Tae = Fuß, steht für die Fußtechniken
Kwon = Faust, beinhaltet die Handtechniken
Do = Weg, geistige Entwicklung

Taekwondo hat eine über 2000 Jahre alte Geschichte. Entscheidend auf die Entwicklung dieser Sportart hat der südkoreanische General Choi Hong Hi eingewirkt, der in den 60er Jahren Europa bereiste. Taekwondo wurde 2000 in Sydney für Frauen und Männer, eingeteilt in jeweils vier Gewichtsklassen, olympisch.

Im Taekwondo kommen Abwehr- und Angriffstechniken gleichermaßen zur Anwendung. Der wesentliche Unterschied zum japanischen Karate besteht in dem vermehrten Einsatz von Fußtechniken.

Taekwondo gliedert sich in die Schwerpunktbereiche:
* Formenlauf (Poomsae) mit festgelegten Techniken und Abläufen gegen imaginäre Gegner
* Ein-, Zwei, Dreischrittkampf: abgesprochene Übungen mit dem Partner
* Selbstverteidigung (Hosinsul) als Abwehr gegen einen oder mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Angreifer
* Bruchtest (Kyek-Pa): Zerschlagen von Holzbrettern oder sonstigen Materialien
* Freikampf: abgesprochener oder freier Kampf in verschiedenen Varianten
* Vollkontaktkampf (Kyorugi) nach strengen Regeln entsprechend der Wettkampfordnung

Taekwondo ist unabhängig von Alter und Geschlecht, wobei jeder Einzelne den Grad seiner Leistungsfähigkeit selbst bestimmen und diesen Sport somit bis ins hohe Alter betreiben kann.

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