Über Judo

Judo ist eine japanische Kampfsportart, die sich aus dem Sport Jiu-Jitsu entwickelt hat. Der Begriff „Ju-Do“ bedeutet übersetzt „Der sanfte Weg“.

Der Begründer des Judo hieß Jigoro Kano. Er lebte von 1860-1938. 1882 gründete Kano seine eigene Schule, den Kodokan und die neue Sportart Judo verbreitete sich schnell in ganz Japan. Die ersten Meisterschaften in Deutschland fanden 1922 statt und seit der Olympiade 1964 in Tokio ist Judo olympische Disziplin.

Kano war nicht nur Judoka, sondern auch Pädagoge. Er entwickelte für die praktische Anwendung des Judo zwei Prinzipien. Das technische Prinzip (wirksamer Gebrauch von Körper und Geist) und das moralische Prinzip (gegenseitiges Helfen).

Im Judo gibt es Wurftechniken, Haltegriffe, Armhebel und Würgetechniken. Diese Techniken werden in vielen Übungsformen trainiert und im spielerischen Kampf (Randori) und Wettkampf (Shiai) angewendet. Außerdem wird Judo als Demonstration des technischen Prinzips (Kata) gezeigt.

Ein wichtiges Element im Judo sind die Fallübungen. Fallen und Abrollen sind ständige Trainingsbestandteile, damit die Würfe gefahrlos für beide Partner ausgeführt werden können.

Jede Trainings- bzw. Wettkampfeinheit beinhaltet auch ein gewisses Zeremoniell. Mit der Verbeugung vor dem Trainer und dem Partner wird Respekt und Dank ausgedrückt. Deshalb wird auf Rücksicht aufeinander und Etikette sehr großen Wert gelegt. Im Judo geht es nicht darum, wer der Stärkere ist, sondern es soll der gesamte psychomotorische Bereich geschult werden. Das Wichtigste im Judo ist jedoch, dass es allen Spaß macht.

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